Privatfernsehen wird streng kontrolliert
Bei den deutschen Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe arbeiten insgesamt elf Jugendschutzredakteure. Die Jugendschutzbeauftragten agieren unabhängig. Der Gesetzgeber garantiert, dass sie gegenüber den Sendern nicht weisungsgebunden sind. Die Jugendschützer bei ProSieben, Sat.1, kabel eins und N24 werden frühzeitig bei der Produktion und dem Einkauf von Programmen beteiligt. Sie beurteilen schon im Vorfeld Drehbücher, Produktionen und Formate, erstellen Gutachten und halten engen Kontakt zu den Aufsichtsbehörden, zu Medienpädagogen und anderen Sendern.
Die Jugendschützer in den Sendehäusern achten darauf, dass die Jugendschutzbestimmungen eingehalten werden. Die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften wird von den lizenzgebenden Landesmedienanstalten und der Kommission für Jugendmedienschutz streng kontrolliert. Verstößt ein privater Sender gegen diese Auflagen, drohen Bußgelder und Strafen bis hin zum Verlust der Sendelizenz.